41. TAG, 02.03., TRUMP-THEATER

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„THANK YOU!“

Der US-Präsident hat ein wenig gelernt; er hielt eine Rede, die nicht ganz so schlimm war. Aber er bleibt ein weinerlicher Nationalist.

Man muss Trump gar nicht mögen, um darüber erleichtert zu sein. Die Rede zeigt, dass Trump in der Lage ist zu lernen und sich zusammenzureißen. Und das ist angesichts des Chaos, das er in den ersten fünf Wochen im Amt verbreitet, und angesichts des Schadens, den er in dieser kurzen Zeit angerichtet hat, eine beruhigende Erkenntnis. Man konnte in dieser Rede das düstere Weltbild von Trumps Chefstrategen Stephen Bannon wiederfinden; man konnte aber auch heraushören, dass inzwischen einige sehr viel nüchternere Leute Einfluss auf Trump haben. Wie sonst ließe sich etwa Trumps plötzliches Bekenntnis zur Nato erklären?
Quelle:SZ

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